Attraktive Oasen für biologische Vielfalt
Viele Friedhöfe blicken auf eine lange Nutzungszeit zurück. Auf Ihnen stehen alte Bäume, befinden sich Hecken und jedes einzelne Grab hat seine eigene individuelle Flora. Dieses Areal bietet für Vögel und Insekten, vorrangig Wildbienen, einen wichtigen und schützenswerten Lebensraum. Und die Friedhofsbesucher bekommen einen Einblick, dass alles Leben auf dieser Erde miteinander verbunden ist und genau in dieser Vielfalt und Stille sich Gott als der Grund allen Seins hier erschließen kann.
Naturnahe Gestaltung von Friedhofsfreiflächen
Die Bestattungskultur unterliegt einem Wandel – die Nachfrage nach Erdgräbern sinkt, der Wunsch nach günstigen und pflegeleichten Grabalternativen steigt. Dies hat zur Folge, dass die im Friedhofsentwicklungsplan vorgesehene Reservebegräbnisfelder nicht mehr gebraucht werden. Anstelle hier aus kostensparenden Gründen Rasen einzusäen, wäre es relativ einfach, die ökonomischen und ökologischen Aspekte zu beachten und diese Flächen als Säume und Wiesen herzurichten und so ökologisch aufzuwerten.
Grabfelder im Bepflanzungs-Wandel
Die Bestattungskultur unterliegt einem Wandel – die Nachfrage nach Erdgräbern sinkt, der Wunsch nach günstigen und pflegeleichten Grabalternativen steigt. Dies hat zur Folge, dass die im Friedhofsentwicklungsplan vorgesehene Reservebegräbnisfelder nicht mehr gebraucht werden. Anstelle hier aus kostensparenden Gründen Rasen einzusäen, wäre es relativ einfach, die ökonomischen und ökologischen Aspekte zu beachten und diese Flächen als Säume und Wiesen herzurichten und so ökologisch aufzuwerten.
Mähfreier-Mai
Viele Kirchengemeinden träumen von einem klassischen englischen Rasen. Es gibt jedoch auch eine Alternative aus England, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist: die Aktion „No‑Mow‑May“ (Deutsch: Mähfreier Mai). Sie ermutigt dazu, im gesamten Monat Mai auf das Mähen zu verzichten. Das höhere Gras – oft zusammen mit Wildkräutern, Blumen und Blüten – fördert die Artenvielfalt vor Ort. Besonders profitieren Insekten, Bienen, Hummeln und Vögel.
Varianten dieser Aktion sehen vor, Wanderpfade oder Akzeptanzstreifen (in der Regel entlang des Gartenrandes) weiterhin zu mähen oder kleine „Grasoasen“ in Form von Kreisen oder Vierecken stehen zu lassen.
Wenn Sie an dieser Aktion teilnehmen möchten, kann die Landeskirche Ihnen Holz‑Informationsschilder zur Verfügung stellen, um die Aktion vor Ort zu erklären.