23/04/2026 0 Kommentare
Ergebnisse der Pendelwegumfrage
Ergebnisse der Pendelwegumfrage
# Aktuelles

Ergebnisse der Pendelwegumfrage
Im Januar und Februar dieses Jahres wurde eine Umfrage zu den wöchentlichen Pendelwegen der kirchlichen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen durchgeführt. Diese Pendelwegumfrage wird in Zukunft zweimal im Jahr durchgeführt (einmal im Sommer, einmal im Winter), damit sie dem Klimaschutzteam ihre Erfahrungen und Ideen mitteilen können und wir uns für die richtigen Mobilitätsmaßnahmen einsetzen können.
Wir freuen uns, dass 57 Menschen die Umfrage beantwortet haben. Die Angaben beziehen sich auf eine durchschnittliche Woche in Januar oder Februar und umfassen in Summe eine Strecke von 7.638km. Ein Großteil der Teilnehmenden arbeitet im Landeskirchenamt, darüber hinaus haben aber auch Mitarbeitende und Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden geantwortet. Wir hoffen, dass die folgenden Ergebnisse auch ihnen helfen können, ihre Mobilitätskonzepte vor Ort zu gestalten.
Quantitative
Kurzgesagt wird der Löwenanteil unserer Pendelwegen mit Pkws zurückgelegt. 83% unserer erfassten Kilometer stammen aus Autofahrten, ungefähr ein Viertel davon mit E-Autos. Diesen Trend sieht man auf dieser Tabelle:

Bei der Berechnung der reinen Zahl an Kilometern ist es wichtig zu berücksichtigen, dass man mit einem Auto deutlich größere Strecken zurücklegen kann, als mit einem Fahrrad. Interessant für uns war, dass fast ein Fünftel (19%) der Teilnehmenden zumindest einmal pro Woche mit einem Fahrrad fährt. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass der vergangene Januar und Februar unverhältnismäßig kalt und verschneit war.
Unsere quantitativen Ergebnisse sagen, dass viele Mitarbeitende öfter mit dem Fahrrad fahren könnten. Unsere qualitativen Ergebnissen behaupten, dass viele Mitarbeitende es gerne machen würden.

Der Großteil der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die mit dem PKW fahren, sind allein unterwegs. Nur 15 % der Teilnehmenden nutzten mindestens einmal pro Woche eine Fahrgemeinschaft – sei es als Fahrer*in oder als Beifahrer*in. Diese gemeinsamen Fahrten machen nur 14 % der insgesamt erfassten Autokilometer aus.
Qualitative
Die Teilnehmenden hatten auch die Möglichkeit die folgende Frage zu beantworten: „Wie möchten Sie Ihren Pendelweg nachhaltiger gestalten, und welche Maßnahmen wären dafür hilfreich?“.
Es wurde sehr klar deutlich, dass der Wunsch besteht, öfter mit dem Fahrrad zu fahren. Trotz mancher Hemmnisse (z.B. die Anschaffung von E-Bikes) sind die Hürden nicht allzu hoch. Gäbe es z. B. eine sichere Lagermöglichkeit für das Fahrrad und für die Fahrradbekleidung/Regenkleidung am Zielort, wären mehr Menschen bereit, auch bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zu fahren und würden so einen wichtigen Beitrag für das Klima und für die Kommune leisten.
Interessanterweise hat niemand als Antwort auf die oben erwähnte Frage Fahrgemeinschaften vorgeschlagen, oder sich die Beteiligung an einer Fahrgemeinschaft gewünscht. Das lässt darauf schließen, dass das Thema Fahrgemeinschaften eventuell etwas stärker in den Fokus gerückt werden muss.
Was müssen wir machen?
Es besteht der große Wunsch, unsere Pendelwege nachhaltiger zu gestalten. Vor Ort gibt es einige einfache Lösungen, z. B. die oben erwähnten Möglichkeiten, Fahrräder und Bekleidung/Regenkleidung vernünftig lagern zu können.
Für Informationen zum Anschaffungsangebot für Fahrräder können Sie gerne unseren aktuellen Blog zu diesem Thema lesen.
Das Klimaschutzteam arbeitet zurzeit an einer Aktualisierung der Kraftfahrzeug-verordnung, die in Zukunft auch ein Anschaffungsangebot für Fahrräder beinhalten wird.
Wenn Sie ein Fahrgemeinschaft vor Ort in ihrer Gemeinde (egal ob für Autos, Fahrräder, oder sogar Fußgänger*innen!) gründen möchten, beraten wir Sie gern dazu.
Wenn weitere Fragen zur Pendelwegumfrage haben, oder ihr Mobilitätskonzept in ihrer Kirchengemeinde besprechen möchten, stehen wir gern unter klimaschutz@lippische-landeskirche.de zur Verfügung.
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